Osnabrücker Lok-Viertel gilt als ein Musterbeispiel

Urbanes Modellquartier auf Europas größter Immobilienmesse in der Diskussion

München, 06. Oktober 2026.  Das urbane Modellquartier Lok-Viertel in Osnabrück weckt viel Interesse auf der EXPO Real in München: Am ersten Tag von Europas größter Immobilienmesse diskutierten Fachleute aus ganz Deutschland anhand der Entwicklung des 22 Hektar großen Areals, das direkt am Osnabrücker Hauptbahnhof und damit an einem zentralen Bahnkreuzungspunkt in Deutschland liegt.

 

„Vom Güterbahnhof zum Zukunftsquartier“ – hier ging der Deutsche Verband für Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft der Frage nach, wie das spannende Stadtentwicklungsprojekt im Westen Niedersachsens zur Blaupause für urbane Revitalisierung werden kann. Die Expertinnen und Experten des Verbandes stellten sich die Frage, warum Themen wie Flächenrecycling, integrierte Infrastruktur oder auch Baukultur in Städten wie Osnabrück häufig anders gelingen als in Großstädten wie Bochum oder Berlin.  Der Beiratsvorsitzende der Lokviertel Entwicklungsgesellschaft, Felix Osterheider, beantwortete die Frage mit dem „besonderen Zusammenwirken von privater Projektträgerschaft in echter Partnerschaft mit der öffentlichen Hand.“ Stadt Osnabrück und Land Niedersachsen kooperierten hier beispielhaft mit dem Vorhabenträger und „so können wir das Beste beider Welten kombinieren: Tempo und Vergabequalität auf der einen, Rechtssicherheit und Planungspartnerschaft auf der anderen Seite sichern unseren gemeinsamen Projekterfolg.“

 

Wie Quartiersentwicklung, Energie, digitale Infrastruktur und langfristiger Betrieb zusammenspielen – diese Herausforderung diskutierten wiederum Experten aus dem HOCHTIEF- Konzern gemeinsam mit Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Felix Osterheider ebenfalls am Beispiel des Lok-Viertels.  „Es kommt auf Transparenz und Schulterschluss an – und darauf, die Bausteine nicht isoliert zu denken, sondern ganzheitlich“ erläuterte Pötter auf dem Podium. Und Osterheider ergänzte, dass „eine echte Partnerschaft von Konzern und Mittelstand, von Kommune und Entwickler“ sich bei neuen Modellen der Quartiersentwicklung etablieren müsse und war sich mit seiner Oberbürgermeisterin einig: „Wir haben in Osnabrück schon mal damit angefangen“.

 

 

Bildunterschrift: Smart City braucht mehr als Technik - nämlich auch eine Kultur des Zusammenwirkens. Darüber einig auf der EXPO Real waren (v.l.n.r.)  Joachim von Lukowicz (HOCHTIEF PPP Solutions), Felix Osterheider (Lokviertel Entwicklungsgesellschaft) und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter

(Foto: WFO)